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PABB aktuell

Bei Pilzvergiftungen: 24-Std.-Giftnotruf-Berlin: (030) 19240

Vereinsabende

:-( (Die Vereinsabende finden bis auf Weiteres nur mit begrenztem Personenkreis bzw. nach Anmeldung und per Videokonferenzstatt statt)

  • Vereinsnachrichten,
  • Organisatorisches,
  • ggf. Beratung bei Vergiftungsfällen (Giftnotruf Berlin)
  • Literaturbesprechungen und
  • Vorstellung der gesammelten Pilze aus allen Pilzgruppen
  • im Winter Vortragsreihe

jeweils montags (außer feiertags) 18:00 Uhr im Sitzungssaal der Stiftung Naturschutz Berlin (4. OG).

  • 05.04.2020 (Ostermontag) außerordentliche PABB-Videokonferenz. Im Vordergrund steht die Pilzvorstellung. Es werden keine Vereinsangelegenheiten besprochen.

vor kurzem:

  • 24.10.2020 Bestimmungsabend
  • 20.01.2020 Schwerpunktabend Gallertpilze
  • 06.01.2020 vereinsinternes Neujahrstreffen

Vorträge (jeweils ab 18.00 Uhr)

Die Vorträge sind öffentlich und unentgeltlich, soweit nicht anders angegeben.

Auf Grund der Corona-bedingten Einschränkungen finden die Vorträge an den Vereinsabenden im Rahmen der Videokonferenzen statt.

Änderungen vorbehalten.

vor kurzem:

  • 10.05.2021 Dr. René Jarling: Milchlinge in Berlin & Brandenburg (Teil 2)
  • 26.04.2021 Dr. René Jarling: Milchlinge in Berlin & Brandenburg (Teil 1)
  • 19.04.2021 Jonathan Neumann: Spinnen
  • 12.04.2021 Nicolas Klöhn: Reisebericht „Alcantara und Etna“ mit zahlreichen pilzlichen Impressionen
  • 29.03.2021 Lothar Jankowiak (Finsterwalde): Gelebte Städtepartnerschaft mit Montabur (Frankreich) und Ausstausch mit dem dortigen Pilzverein
  • 15.03.2021 Dr. Peter Hagedorn (Robert Koch-Institut: Zecken
  • 29.03.2021 Lothar Jankowski: Pilzfreunde Finsterwalde/Pilzverein Montataire - Erfahrungsausstausch von Pilzfreunden im Rahmen der Städtepartnerschaft
  • 22.02.2021 Manfred Krauß: Biber

Exkursionen

Exkursionen von Mitgliedern der PABB nach Absprache (Vorbesprechung jeweils im Rahmen des Vereinsabends)

  • 05.06.2021 PABB-Exkursion auf der Pfaueninsel zur Vorbereitung des Langen Tages der Stadtnatur. Treffpunkt ist gegen 11:00 Uhr Nikolskoer Weg am Anleger der Fähre zur Pfaueninsel (52.428454,13.123075). Dort hält zu dieser Zeit auch der Bus aus Wannsee. Für die Überfahrt mit der Fähre sind 4 € zu entrichten (wer dies als Hinderungsgrund für eine Teilnahme ansieht, meldet sich bitte bis Mittwoch bei Nico). Die Mitnahme von Fahrrädern und Hunden ist nicht gestattet. Es herrscht Rauchverbot auf der Pfaueninsel. Die eigentliche Exkursion beginnt dann nach dem Übersetzen auf die Insel gegen ca. 11:20 Uhr. Wir begehen die gesamte Insel bis auf den gesperrten Bereich im Nordwesten und erfassen den Frühsommerpilzaspekt. Ende der Veranstaltung vorraussichtlich gegen 15:00 Uhr, jedoch kann es bei einem erhöhten Pilzaufkommen zu einer Verlängerung der Veranstaltung bis ca. 17:00 Uhr kommen. Alle Teilnehmer werden mit persönlichen Daten in einer Liste erfasst. Diese Liste wird 4 Wochen aufbewart. Weiterhin gelten natürlich die entsprechenden Corona-Regeln (Abstand und Hygiene).

vor kurzem:

  • 22.05.2021 PABB-Exkursion im Ferbitzer Bruch.
  • 16.05.2021 IMM Exkursion im Waldrest nordwestlich vom Klärwerk Wansdorf
  • 08.05.2021 BLP-Frühjahrsexkursion in Briese im Briesetal
  • 24.04.2021 PABB-Exkursion im Forst Niederneuendorf (MTB-Q 3445/11).
  • 10.04.2021 PABB-Exkursion Frühjahrsaspekt LSG Hönower Weiherkette ggf. noch Haussee (MTB-Q 3447/421)
  • 20.03.2021 PABB-Exkursion im Tegeler Forst.
  • 06.03.2021 PABB-Exkursion LSG Neue Wiesen

Tagungen

  • 24. bis 26.09.2021 BLP-Herbsttagung (Tagungsort noch nicht festgelegt)
  • 01.-05.10.2021 Internationale DGfM-Tagung mit 100-Jahr-Feier in Blaubeuren (Baden-Württemberg)
  • 21.10-24.10.2021 IMM-Tagung 2021 im Feriendorf Groß Väter See bei Templin
  • 10. bis 16.10.2021 J.E.C.Tagung in Ruffrè, im Nonstal (Region Trentino-Südtirol).Die Tagung findet im Hotel Waldheim statt.
  • 06.11.2021 BLP-Spätherbstexkursionstagung (Tagungsort noch nicht festgelegt)

bisher:

  • 07.11.2020 BLP-Spätherbstexkursionstagung (nur Exkursion)
  • 29.10.-01.11.2020 IMM-Tagung in Sallgast
  • 18.-20.09.2020 BLP-Herbsttagung in Erker (Bildungszentrum)
  • 30.04 bis 03.05.2020 Frühjahrstagung der DGfM in Schmitten :-( auf Grund der Corona-Krise entfallen.
  • 02.05.2020 BLP-Frühjahrsexkursionstagung :-( auf Grund der Corona-Krise entfallen.

Sonstige Termine

  • 12.06.2021 im Rahmen des Tags der Natur des NAJU Brandenburg vom 11.06. bis 13.06.2021 in der Spree-Wald-Werkstatt im Raatschweg 1, 15913 Märkische Heide OT Alt-Schadow werden dort und in der Umgebung an diesem Wochenende alle Artgruppen (neben Pilzen, auch Vögel, Fledermäuse, Insekten, Pflanzen, ect) aufgenommen. Während der Kartierung sind vor allem NAJU-Mitglieder, aber auch interessierte Bürger dabei. Wie schon seit einigen Jahren werden wir uns wieder fachlich beteiligen und treffen uns am Samstag, 12.06.2021 gegen 11 Uhr. Geplant sind zwei Begehungen - vor und nach dem Mittagessen. Wer mitmachen möchten, meldet sich bitte bis nächsten Montag (07.06.2021) beim Vorsitzenden.
  • 13.06.2021 Langer Tag der Stadtnatur auf der Pfaueninsel

Projekte

Projekt „Arrhenia philonotis“

Anläßlich seines Vortrags am 22.01.2018 in der PABB hat uns Dr. Robert Lücking gebeten, sequenzierbare Belege von sphagnicolen Arrhenia-Arten aus Brandenburg zu beschaffen.

Das Ziel des Projekts ist es, einen Beleg auszuwählen, der als neuer Typus-Beleg (Epitypus) für die ursprünglich von LASCH 1828 beschriebenen Arrhenia philonotis (LASCH) REDHEAD, LUTZONI, MONCALVO & VILGALYS dienen soll.

Dem Finder soll die Co-Autorenschaft in der entsprechenden Veröffentlichung angeboten werden. Zudem sollen auch ähnliche Arten vom selben Standort sequenziert werden, was unser Wissen über die in Brandenburg vorkommenden Pilzarten verbessern würde.

Was wird benötigt?

  • mindestens ein bei weniger als 40°C zügig getrockneter Fruchtkörper
  • ein druckbares, unverwackeltes Foto der Frischpilze am Standort
  • die Funddaten (Ort, Datum)

Was sind sphagnicole Arrhenia-Arten?

Die Gattung Arrhenia enthält eine Reihe kleiner, +/- brauner Ständerpilzarten. In der Pilzvorstellung bei der PABB sind beispielsweise die spatelförmige A. spathulata und die stiellose A. retiruga hin und wieder zu sehen. Allerdings gibt es in der Gattung Arrhenia auch Arten, die aussehen wie „normale“ Blätterpilze mit Nabelings-Habitus, darunter der gesuchte Arrhenia philonotis: bis 5 cm hoch, Hut genabelt, Lamellen herablaufend, blass braun.

Bei LUDWIG (Pilzkompenidum Bd. 1) heißt die Art Omphalina philonotis (Nr. 55.32). Es gibt eine Reihe ähnlicher Arten, die jedoch auch gesammelt werden dürfen, da diese sequenziert werden.

Wichtig ist: Es werden nur Belege von solchen Arten benötigt, die in Assoziation mit Torfmoos (Sphagnum) leben, also sphagnicol sind. Auch wenn die einzelnen Torfmoos-Arten für einen Leihen ununterscheidbar sind, so lässt sich die Gattung Sphagnum schon durch ihre Größe an ihrem Standort im Moor leicht ansprechen.

Was ist bei der Suche zu beachten?

Von LASCH wissen wir nur, dass der Fundort in der Mark Brandenburg in den Grenzen von 1828 liegt - eine recht ungenaue Angabe. Der Epitypus muss aus demselben Gebiet stammen, welches heute große Teile Brandenburgs sowie Westpolens umfasst. Weiterhin wachsen diese Rote-Liste-Pilze in normalerweise geschützten Standorten (Moore) an Pflanzen, die unter Naturschutz stehen. Es ist also eine gewisse Rücksicht beim Betreten dieser Standorte angebracht, Material sollte nur in bescheidenem Umfang entnommen werden, Wege dürfen in Naturschutzgebieten nicht verlassen werden. Und wenn man sich schon die Mühe macht, einen solchen Standort zu besuchen, dann möglichst noch andere Pilzarten (z.B. Hypholoma, Galerina, Cortinarius, …) mitkartieren oder Frischbelege zur Bestimmung bei der PABB vorlegen. Die moorbewohnenden Pilzarten sind oft unterkartiert.

Wann und wo können Belege gefunden werden?

Als Phänologie für A. philonotis gibt LASCH den September und Oktober an; LUDWIG schreibt: „Früh im Jahr und schon im Herbst nicht mehr zu finden. Juni - August (- September).“

Reliktartig und teils sehr kleinräumig kommen Flachmoore verstreut in ganz Berlin und Brandenburg vor - gern als verlandete Seen. Allerdings wachsen dort nicht immer Torfmoose. Erfolgversprechend sind offene Feuchtgebiete und Moorbirken-Wälder. Tagebaufolgelandschaften können sich auch zu Flachmooren entwickeln und Torfmoose beherbergen.

Projekt "Wer findet den kleinsten Käfer Europas?"

Während seines Vortrages zu Käfern und Pilzen regte uns Jens Esser an, nach dem kleinsten Käfer Europas Ausschau zu halten, da für diese Art noch kein Nachweis für unsere Region vorläge. Baranowskiella ehnstromi lebt in den Poren des Muschelförmigen Feuerschwamms (Phellinopsis conchata), welcher seinerseits an Weiden in Auwäldern vorkommt. Der Feuerschwamm ist bei uns recht selten, wurde aber schon ein paar Mal - besonders im Raum Potsdam - nachgewiesen. Möglicherweise kennt jemand einen Standort des Feuerschwamms mit aktiven Fruchtkörpern und kann Jens Esser (jens_esser@yahoo.de) darüber informieren.

Kooperation mit der Universität Potsdam - Projekt "Brandstellen bei Treuenbrietzen"

Im Rahmen von Exkursionen werden die Brandstellen bei Treuenbrietzen durch die PABB e.V bzw. deren Mitgliedern mykologisch untersucht.

unentgeltliche Pilzberatung

in den Monaten Mai bis November vor den Vereinsabenden von 17:30 bis 18:00 Uhr. :-( Auf Grund der Corona-Krise findet die Frühjahrsexkursionstagung bis auf weiteres nicht statt.

Außerdem berät unser Mitglied Hansjörg Beyer im Botanischen Museum Berlin-Dahlem Die Pilzberatung findet bis auf Weiteres nicht vor Ort statt. Die Pilzberatung ist weiterhin per Mail erreichbar unter h.beyer@bgbm.org .

Wichtige Hinweise zur Vergiftungsprophylaxe

  • Die Pilze sehen in der Natur oft ganz anders aus, als im Buch, z.B. weil der Regen die Hutschuppen abgewaschen hat oder der Stielring von Schnecken abgefressen worden ist!
  • Der grüne Knollenblätterpilz verursacht bei uns die meisten tödlichen Vergiftungen!
  • Der Kahle Krempling und die Frühjahrslorchel können tödliche Vergiftungen verursachen!
  • Giftige Ritterlinge: Grünling und Erdritterlingmehr
  • Der tödlich giftige Nadelholzhäubling wächst auch auf Laubholz und kann mit dem Stockschwämmchen verwechselt werden!
  • Achten Sie auf das Pilzvorkommen, wenn Ihre Kleinkinder im Garten spielen!
  • Giftpilze können gut schmecken; auch durch das Mitkochen einer Zwiebel oder das Eintauchen eines Silberlöffels kann ein tödliches Pilzgericht nicht erkannt werden!
  • Es gibt in der Natur auch giftige Champignons; teilweise in großen Mengen!

Der Pilz des Jahres

aktuell.txt · Zuletzt geändert: 2021/06/02 15:04 von thomas

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